Best of 2016

kunstmix bremen

Ein Blick in die Gemeinschaftsausstellung “best of 2016” im Kunstmix Bremen mit einer feixenden Andrea Imwiehe.

Übergabe der Ivenacker Eichen

schloss kummerow

Anfang Dezember erfolgte die Übergabe “meiner” fünf Ivenacker Eichen an Torsten Kunert in seine Fotografische Sammlung Schloss Kummerow.

Die Kraniche sind anderswo

landesweite kunstschau

Teilnahme mit 5 Motiven meiner Serie “Die Kraniche sind anderswo” an der 26. Landesweiten Kunstschau 2016 in Neubrandenburg kuratiert von Dr. Peter Funken.

Kulturmosaik

mosaik

Die Bevölkerung in der Parchimer Weststadt besitzt einen hohen Migrantenanteil.
Dieser spiegelte sich auch unter den TeilnehmerInnen im Wochenkurs der 4. Klassen wider. Die SchülerInnen haben ihre familiären Wurzeln in Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kosovo, Kroatien, Polen, Russland, Türkei, Ukraine, Vietnam und Deutschland.
Die TeilnehmerInnen setzten sich jeden Tag mit einem anderen Thema wie z. B. Helden, Wünsche, Träume, Andenken oder Zuhause auseinander. Die vorhandene kulturelle Vielfalt wurde so mit ihren unterschiedlichen Wertvorstellungen künstlerisch bearbeitet. Einerseits ging es um Selbstreflexion und andererseits um gegenseitiges Verstehen lernen.
Die Arbeit am entstandenen farbenfrohen Mosaik aus einzelnen Arbeiten schärfte die Wahrnehmung der Kinder und zeigte ihnen gleichzeitig neue Kommunikationsmöglichkeiten auf. Zum Schluss konnte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sein Lieblingswerk zur Sammlung dazugeben. So entstand ein Patchwork, dass das kulturelle Gemisch am besten darstellt.

Wir sind alle illegal

flüchtlinge

In dieser Gemeinschaftsausstellung in Schönberg wird meine Memorie-Serie das erste Mal gezeigt.
(16.06.2015)

Memories

refugees

Viele Flüchtlinge sind gekommen und haben nur ihr nacktes Leben gerettet.
Jedes Erinnerungsstück, sei es noch so klein und unscheinbar, wird gehütet wie der eigene Augapfel.
Viele Flüchtlinge würden gern zurück, aber ihnen bleibt der Weg versperrt.
Jedes Erinnerungsstück dokumentiert die Sehnsucht nach der Heimat, die nie vergehen wird.

Eine fotografische Serie auf Postkarten gedruckt.
http://memories-avu.blogspot.de/
(03.06.2015)

KUNSTLANDSCHAFT5

kunstlandschaft

Das Gute und das Böse, Gemeinschaftsausstellung im Kulturhaus Mestlin
14.05. - 07.06.2015
mit Tom Albrecht, Hanning Bruhn, Heyko Dobbertin, Volkmar Förster, Swaantje Güntzel, Jorinde Gustavs, Michael Herloff, Forschungsgruppe Kunst, Anka Kröhnke, Ute Kühn, Johannes Mann, Silke Meyer, Angela Preuß, Gerhard Reinisch, Jan Philip Scheibe, Julia Theek, Andre van Uehm, Arndt Weigend, Barbara Wetzel und Janet Zeugner
Kuration: Andre van Uehm
Abb. Kopfweide 2
(25.05.2015)

Fischtage in Dabel

Künstler für Schüler

Schulkurs im Rahmen von Künstler für Schüler 20.04. – 24.04.2015

Die Sternberger Seenlandschaft ist eine Fischreiche Region in der viel geangelt wird.
Der einwöchige Workshop in der Grundschule vermittelte den Schülern der 3. Klasse die heimische Fischfauna. Mit den künstlerischen Techniken Zeichnen, Linolschnitt, Collage und Malen und ihren unterschiedlichen Herangehensweisen haben die Teilnehmer eine Woche lang am Thema gearbeitet.
Die Woche startete mit einem Besuch beim Fischer im Ort. Der erlangte Einblick in die Wasserwelt konnte danach mit Stiften festgehalten werden.
Am zweiten Tag wurde mit den erarbeiteten Konturen weiter gearbeitet. Papier wurde geschnitten, gerissen und nach Bedarf arrangiert.
Am Mittwoch standen der Kartoffeldruck und der Linolschnitt im Mittelpunkt. Die Kinder konnten ihre Kunstwerke fast „unendlich“ reproduzieren.
Am vorletzten Tag wurde das erste Mal in der Größe der späteren Einzelformate mit Wasserfarben auf Papier gearbeitet. Proportionen und erste Details entstanden.
Aufbauend auf den Übungen der voran gegangenen Tage wurden zum Abschluss 30 x 30 cm große MDF-Platten mit Acryl bemalt. Gefragt waren dazu das Abstraktionsvermögen und das Verständnis für den „Nachbarn“.
Durch das Zusammenfügen der 18 Bilder entstand ein großes „Aquarium“.

Foto © Kuhlmann | SVZ
(28.04.2015)

Aufgeräumtes Grün

rostock

Wo bleibt die Qualität im städtischen Grün?
Einerseits wird durch die Verantwortlichen ein erhöhter Pflegeaufwand z.B. durch die Pflanzung von pieffigem Wechselflor selbst verschuldet und andererseits wird an anderer Stelle der nötige Pflegeaufwand beklagt bzw. mit fragwürdigen Entscheidungen reduziert.
Da wäre es doch allzu bequem das städtische Grün in Reih und Glied auszurichten. Alles aus Beton, grün angestrichen. Sieht gut aus und ist pflegeleicht.

Mit dieser fotografischen Collage beteilige ich mich am Projekt “Baue deine eigene Stadt” des Rostocker Grafikers Matthias Dettmann.

Durch Mecklenburg – Vorpommern in 99 Fragen

99 fragen mv

Wollten Sie nicht schon immer einmal wissen wo sich die Zwölf Apostel befinden, warum der Circus in Putbus ohne Tiere auskommt oder welche Zutaten in den Sternberger Kuchen gehören? Wenn ja, dann ist mein Ratespiel «Durch Mecklenburg-Vorpommern in 99 Fragen» vielleicht etwas für Sie. Es ist ein anspruchsvoll gestaltetes Quiz mit 99 (+3) Spielkarten zu Fragen aus den Bereichen Geschichte, Geografie, Tourismus, Natur und Kunst. Es ist Vielseitig verwendbar, ob als Geschenk oder als Erinnerung an den eigenen Urlaub. Natürlich hält das Spiel auch für alteingesessene Nordländer Überraschungen Parat. Sie können es allein oder mit mehreren Personen spielen.
Bei Interesse fragen Sie in Ihrem Buchladen oder schicken Sie mir eine E-Mail an andre(at)vanuehm(dot)de. (20.01.2015)

Fotografien zur Jahreszeit

klempenow

Ausstellung auf der Burg Klempenow
Fotografien zur Jahreszeit
03.11. – 21.12.2014, Mi - So 11 - 18 Uhr
Burg Klempenow, Klempenow 15, 17089 Breest
(01.11.2014)

Guckenheim3

guckenheim3

Gemeinschaftsausstellung in der Societät Rostock maritim, August-Bebel-Straße 1, 18055 Rostock
27. und 28.09. (KUNST HEUTE) und 08.11. – 21.12.2014
mit Matthias Dettmann, Heyko Dobbertin, Dagmar Haucke-Liebscher, Josef A. Kutschers, Ute Mohns, Sven Ochsenreither, Grit Sauerborn, Jörg Schwanz, Andre van Uehm und Susie Vier
Veranstaltungen:
So, 09.11.2014 „Die Winterreise“ Musik zu Gedichten von Wilhelm Müller, Malte Hübner (Solovioline und Komposition), Babette Bartz (Sprecherin)
So, 16.11.2014 Literaturzeitschrift RISSE Präsentation des Herbstheftes, Lesung mit Autoren des Heftes 33 zum Thema „Schnitt“
So, 30.11.2014 „In Love and Grief with Cash and Cave” Sonja Hilberger (Gesang und Gitarre)
So, 14.12.2014 „Verpixeltes Gespräch“ Ramona Savu-Seeck (Tanzperformance)
So, 21.12.2014 Finissage mit Künstlergespräch und Gästen
(15.09.2014)

Nahe Ferne

nahe ferne

Künstlerische Welterkundung
Ausstellung Schloss Plüschow
24.08. – 28.09.2014
(20.08.2014)

1001 Eichen

eichen

Aktion während der Landesweiten Kunstschau 2014 im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora
01.08. – 07.09.2014

Die Eiche steht als Lebensbaum symbolisch für die Ewigkeit und ist in der Romantik das Gleichnis für Treue und Beständigkeit.
Für Caspar David Friedrich bildete die Eiche, ob abgestorben oder winterlich kahl, ein regelmäßig wiederkehrendes Sujet. Er thematisierte in seinem Werk in heidnischer Naturergebenheit immer wieder die Botschaften von Vergehen und Erneuerung. Doch seine Motive sind ein Idealbild, ein romantischer Traum.
Zu seiner Zeit waren die Wälder durch lange Übernutzungsphasen dezimiert. Die Forstleute standen um 1800 vor der großen Herausforderung, die Entwaldung des Landes rückgängig zu machen. „Nicht mehr Holz fällen als nachwächst“ war ihre Vision für einen leistungsfähigen, „ewigen Wald“.
Die fünf in der Ausstellung zu zeigenden „tausendjährigen“ Eichen aus dem Tiergarten in Ivenack sind, durch die Anlage des Wildgeheges, schon rund 100 Jahre vor der Romantik gesichert worden. Der Schutz geschah zu einer Zeit, als in Europa das erste Mal durch Hans Carl von Carlowitz der Raubbau an der Natur thematisiert und damit die Grundlage für die moderne Forstwirtschaft gelegt wurde.
Der dann von Johann Heinrich Campes im Jahre 1809 eingeführte Begriff der “Nachhalt“ gibt eine komplexe Antwort auf die Problematik: „woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält.“ Der Raubbau an den natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen hält bis in unsere heutige Zeit an, mit absehbaren Folgen. Nachhaltigkeit ist nicht mehr das Steckenpferd einiger weniger. Sie ist - mit dem Wissen, dass sich die „Blue Marble“ auch ohne uns im Kosmos weiter drehen würde - eine Überlebensstrategie.
Die 1.000 Eichensämlinge sind damit weniger eine Interpretation der Romantik, als eine Aufforderung an jeden Rezipienten die Nachhaltigkeit des eigenen Handelns zu hinterfragen. Dieser langsam wachsende Baum bietet sich dazu förmlich an, da Nachhaltigkeit vor allem Stabilität durch Systemregeneration bedeutet.
Die mythische Aufladung der Romantik bewusst außer acht lassend, steht die Reflexion der alltäglichen Romantik, des kleinen Glücks also, im Vordergrund der Überlegung. Jeder Besucher kann hier durch den Erwerb einer Eiche aktiver Teilnehmer sein…
Die selbst gepflanzte Eiche - eine Mitgift an künftige Generationen.
(29.07.2014)

Kunstkirche Eickelberg

kunstkirche

Gemeinschaftsausstellung mit Werken von Fritz Brockmann, Takwe Kalenders, Nils Rackwitz, Hannes Schützler, Andre van Uehm, Barbara Wetzel
26.07. - 03.08.2014
Abb. Schneeweiss #2
(20.07.2014)

Belcoo experience

belcoo

Belcoo experience in Lübz und Caprino Bergamasco
Sommer 2014

Insight
Are these goods shown here enough to survive?
Where does abundance actually begin?
What would be normally shown in the outlay of the shop?
Which of the products would be really necessary?
How much consumption can the individual stand and
how much production can we tolerate?
(20.06.2014)

Schaufenster

schaufenster

Schulkurs im Rahmen von Künstler für Schüler
26.05. – 30.05.2014

Mestlin wurde in den 1950er Jahren von 180 ausgewählten Dörfern in der DDR zum sozialistischen Musterdorf ausgebaut. Die damit entstandene überdimensionierte Infrastruktur steht inzwischen zum größten Teil leer. An die ursprünglichen Gewerbeeinheiten, wie Post, Textilwaren-, Lebensmittel- und Haushaltswarengeschäft erinnert nichts mehr. Die Schule bzw. der Kindergarten werden heute von viel weniger Kindern als anfänglich besucht.
Auf diese Situation machte der einwöchige Kurs aufmerksam. Die Schüler der Grundschule Mestlin konnten mit viel Phantasie die Ladenauslagen selbst gestalten. Dazu kamen passgerechte Schaufensterverkleidungen zum Bemalen zur Anwendung. Die Kinder der 3. und 4. Klasse erarbeiteten die Inhalte der Tafeln und setzten mittels Acrylfarbe ihre Entwürfe auf den mannshohen Kunststoffplatten selbst um.
Die Kunstwerke wurden nach Fertigstellung an den jeweiligen Schaufenstern befestigt. Auf einer richtigen Vernissage, bei der dann alle Schüler der Schule, Vertreter des Ortes und Politiker von Amt und Landkreis teilnahmen, fand die Präsentation der Arbeiten und die feierliche Einweihung des „neuen“ Marx-Engels-Platzes statt. (30.05.2014)

Kunstlandschaft4

kunstlandschaft

Überschwänglicher Abgrund, Gemeinschaftsausstellung im Kulturhaus Mestlin
29.05. - 22.06.2014
mit Ute Dietz, Heyko Dobbertin, Linde Famira, Volkmar Förster, Andrea Hildebrandt, Katharina Ismer, Ute Kühn, Johannes Mann, Daniela Melzig, Claudia Müller, Sven Ochsenreither, Wolfgang Reinke, Annette Stüsser-Simpson, Andre van Uehm und Iris Vitzthum
Kuration: Andre van Uehm
Abb. Der Traum
(20.05.2014)

Wie fühlt es sich an auf der richtigen Seite zu stehen?

schande

Installation während der Landesweiten Kunstschau 2013 im Kulturhaus Mestlin
28.06. – 28.07.2013

Wie fühlt es sich an auf der richtigen Seite zu stehen?
Sie kommen mit ihren Erinnerungen.
Sie schwärmen und entdecken hinter jeder
verschlossenen Tür noch Spuren der damaligen Freude.
...wie der Kasten heute aussieht.
Wirklich. Eine Schande!
Sie kommen mit ihren Erwartungen.
Sie schaudern und vermuten hinter jeder
verschlossenen Tür noch Spuren der damaligen Pein.
...dass der Kasten heute Denkmal ist.
Wirklich. Eine Schande!

Foto © Häntzschel | nordlicht
(25.06.2013)

Kunstkirche Woosten

kunstkirche woosten

Bilder aus dem Zyklus “Horizonte” in der Kirche in Woosten
18.05. - 28.07.2013
(17.05.2013)

Punktgenaue Landung

Landung

Gemeinschaftsausstellung KUNSTLANDSCHAFT3 im Kulturhaus Mestlin
09.05. – 02.06.2013
mit TO Helbig, Olaf Hoppe, Barbara Kinzelbach, Lars Lehmann, Johannes Mann, Daniela Melzig, Ute Mohns, Susanne Pfeiffer, Grit Sauerborn, Anita Schubert, Jörg Sedl, Annette Stüsser-Simpson, Andre van Uehm und Karin Wurlitzer
Kuration: Andre van Uehm
Abb. Installation Punktgenaue Landung, 35 x 150 cm
(07.05.2013)

Der Wert eines Fotos im digitalen Zeitalter

fotokurs sternberg

Schulkurs im Rahmen von Künstler für Schüler
15.04. – 19.04.2013

Die Grundidee für den Workshop an der Verbundenen Regional Schule und Gymnasium Sternberg bildete die Suche nach dem Wert einer Fotografie in der schnelllebigen, digitalen Bilderflut.
Am Anfang stand eine leere Schultafel und die Fragestellungen: Welche Themen interessieren die Schüler an der Fotografie? Was erwarten die Teilnehmer, die alle schon fotografiert haben, ob mit dem Mobiltelefon, mit der Kompakt- bzw. mit einer Spiegelreflexkamera… Ideen gibt es viele, doch wie setzt man sie sinnvoll um?
Da der Workshop über mehrere Wochen verteilt stattfand, hatten die Teilnehmer Zeit sich zwischen den Treffen Gedanken zu machen, Motive zu finden und diese fotografisch festzuhalten. Dabei standen Fragen im Zentrum wie: Welche Sicht auf die Stadt nützt dem Tourismus? Welcher Blick in die Natur zeigt die Vielfältigkeit der Landschaft?
Über die Wochen wurden die Aufgaben präzisiert und Anleitungen gegeben, es wurden Exkursionen durchgeführt und die Ergebnisse diskutiert. Zum Abschluss des Kurses präsentierten die Teilnehmer mit viel Stolz in der Aula der Schule ihre Arbeiten.

Foto © Sayang | SVZ
(18.04.2013)